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Schinken-Kaese-Torte gefaellig?

Andi: Hmmm, sieht die Torte gut aus, wow, da muss ich mir nachher noch ein Stueck holen. Gesagt getan. Die Torte sah auch wirklich lecker aus, so wie eine richtige Sahnetorte von Elfriede! Die Torte war dann aber ploetzlich nicht menr so lecker, als sich nach dem ersten Bissen herausstellte, dass es eine Toastbrottorte mit Schinken und Kaese war. Sehr gewoehnungsbeduerftig!

30.1.07 22:14


Cozumel

Seit gut vier Tagen sind wir nun also hier auf der Insel Cozumel. Es leben hier etwa 70000 Leute und natuerlich noch tausende von Touristen, wie ueblich vor allem Amerikaner. Wir geniessen die warmen Temperaturen, die Sonne und den Regen. Am Dienstag Nachmittag waren wir das erste Mal tauchen. Mit einer kleinen franzoesischen Tauchcompany gings los. Wir waren 5 Taucher plus 1 Divemaster. Leider war die Stroemung beim ersten Tauchgang dermassen stark, dass wir den Tauchgang kaum geniessen konnten. Die Korallen "flogen" vorbei wie im Film und wenn man etwas naeher betrachten wollte, war es schon weg. Zu alledem hinzu kam leider noch, dass ich meine Maske nicht ausblasen konnte, Andi mir helfen wollte, wir verloren gingen und nach gut 25 Minuten schon wieder im Boot waren. Na ja, wenigstens konnten die anderen Taucher ihren Tauchgang geniessen. Wie dem auch sei, der zweite Tauchgang war dann schon viel besser und ruhiger. Kaum Stroemung und super Sicht.

Gestern regnete es in Stroemen. Eigentlich wollten wir schon unsere Tauchgaenge absagen, doch was haetten wir sonst tun sollen? Also quaelten wir uns um sieben aus dem warmen Bett, genossen ein wunderbares Fruehstueck im Tamarindo B&B und stolperten aufs Boot. Voellig durchnaesst waren wir schon bevor wir aus dem Hafen fuhren. Aber es waren schliesslich zwei wunderschoene Tauchgaenge mit nur ganz leicht eingeschraenkter Sicht. Bei einer Sichtweite von ca.50Metern kommt es dann auf ein paar Meter weniger auch nicht an, oder?

Heute war nun das Wetter wieder besser. Der Wetterbericht hat zwar Regen bis Freitag angesagt, aber laut Beitzerin des Tamarindo B&B kann man darauf nicht wirklich vertrauen. Wir mieteten also einen Scooter und machten damit die Insel unsicher, wobei wir uns natuerlich promt einen Sonnenbrand eingefangen haben. Bis jetzt hatten wir eigentlich noch kaum die Chance, an unserer Braeune zu arbeiten. Wir sehen noch immer aus wie zwei Weichkaese auf Reisen, momentan mit roten Flecken.

25.1.07 04:54


Geburtstagsfest

Wie schon erwaehnt, wurden wir von unserem mexikanischen Freund Mario zu sich eingeladen. Er erwartete uns am Mittag. Die ganze Familie war anwesend und wir fuehlten uns sofort wohl dort. Als die Mutter erfuhr, dass Andi auch Geburtstag hatte, ging sie sofort los um in der naechsten Baeckerei eine riesige Geburtstagstorte zu kaufen. Da wir gerade erst gefruehstueckt hatten, mochten wir nicht allzu viel essen, wollten aber  auch nicht unhoeflich sein. Die Mutter hatte extra etwas sehr Leckeres gekocht (Mole) und freute sich sehr darueber, dass es uns gut schmeckte. Nach dem Essen wurde die Torte mit Kerzen ausstaffiert, eine fuer Mario und eine fuer Andi. Andi hatte die Ehre die Torte durchzuschneiden. Es war ein sehr lustiger Nachmittag, den wir sicher nie vergessen werden. Die Mutter ist so eine froehliche Natur, die immer und staendig gelacht hat, und auch der Vater ist ein lustiger Kauz, der sehr gerne plaudert. Wir haben ihm versprochen, dass wir das naechste Mal mit etwas mehr Spanischkenntisse im Rucksack kommen werden. Der Vater ist Taxifahrer und haette uns gerne die ganze Stadt gezeigt. Nur leider hatten wir fuer den naechsten Tag schon einen Flug nach Cozumel besucht.

Am Abend besuchten wir noch das sehr lehrreiche und interessante Museo Nacional de Antropologia.

25.1.07 04:37


Teotihuacan

Am Freitag, 19.1. besuchten wir die Ruinenstaette Teotihuacán. Sie befindet sich etwa 45 km nordoestlich von Mexico City. Wir gelangten per Metro und Bus dortin.

Aus Wikipedia: Der Legende nach versammelten sich die Götter hier, um über die Erschaffung des Menschen zu beraten. Der Name Teotihuacán bezeichnet auch die Zivilisation, die von dieser Stadt ausgegangen ist und den größten Teil Mesoamerikas dominiert hat. In der Präklassik wurde die Stadt gelegentlich auch als Tollan bezeichnet, ein Name, der später auch auf Tula überging, die Hauptstadt der Tolteken. Geschichte: Der Bau von Teotihuacán begann um 300 v. Chr.; den Zenit ihrer Kultur erreichte die Stadt ungefähr zwischen 300 und 600 nach Christus. Auf ihren Höhepunkt umfasste sie über 20 km² und hatte eine Einwohnerschaft von über 150.000, möglicherweise sogar 200.000 Menschen. Archäologische Funde zeigen, dass es Stadtviertel mit Einwohnern aus anderen Teilen Mesoamerikas gab, etwa Zapoteken, Mixteken und Maya. Der Handel mit anderen Regionen Mesoamerikas war bedeutend, so auch mit dem wichtigen Obsidian.

Wer sich noch mehr dafuer interessiert, kann ja selber nachlesen.

25.1.07 04:21


Mexico City, die groesste Stadt der Welt!

Gestern sind wir von Tijuana nach Mexico City geflogen, das Ganze mit einem Bummlerflugzeug. Beim ersten Zwischenhalt in Culiacan dachten wir schon, wir seien dank unserer nichtvorhandenen Spanischkenntnisse ins falsche Flugzeug gestiegen. Aber da noch andere Leute sitzen blieben, fuehlten wir uns doch am richtigen Ort. Einen weiteren Halt machten wir in Guadalajara. Beim naechsten Besuch in Mexico werden wir sicher dort einige Zeit verweilen. Puerto Vallarta muss sehr schoen sein.... Andi wollte dem netten Mann beim Einchecken nicht glauben, dass ein kleines Schweizer Taschenmessen eine Waffe sein soll und so musste er es halt diesem netten Herrn schenken. Der hatte eine riesen Freude.

In der U-bahn, welche taeglich von 3.9 Millionen Menschen benuetzt wird, trennten wir uns das erste Mal (unfreiwillig) auf unserer Reise. Mit unseren riesen Rucksaecken quetschten wir uns in die vollen Zuege. Doch leider klemmte sich Andi einmal den Rucksack in der Tuer ein und die Metro fuhr vor meiner Nase weg. Na ja, nahm ich halt die naechste in der Hoffnung, dass sich Andi diese Chance nicht zunutze machen wuerde um abzuhauen. Aber schliesslich bin ich ja die mit der Kreditkarte....

Aber schliesslich erreichten wir unser Hotel doch noch. Franziska und Ueli gaben uns einen super Hoteltipp! Vielen Dank!!!! Das Hotel Rioja ist wirklich super gelgen und total nett. Wir bleiben hier noch etwa 3 Naechte. M.C. gefaellt uns bis jetzt super gut! Ein Mexikaner, den wir beim Whale-Watching kennen gelernt haben, hat uns fuer Samstag zu seiner Geburtstagsparty eingeladen. Fuer morgen ist ein Besuch der archaeologische Site Teotihuacan angesagt.

18.1.07 21:35


whale watching

Am 13.1. sind wir von San Jose del Cabo nach Todos Santos gefahren. In der Nacht hatte es geregnet es war also ein richtiger Reisetag. Fuer den Strand waere es zu kalt gewesen. In Todos Santos ist das Hotel California. Wir lauschten dort der Live Musik und wollten eigentlich noch ins Tequila Sunrise, weil ja dort anscheinend die besten Margaritas serviert werden. Aber leider war schon zu. trotzdem schrieben wir unseren Namen an die Wand.

Am 14.12. fuhren wir nach San Carlos. San Carlos ist eine Lagune, in welche jeweils ab Januar bis etwa Maerz die Grauwale kommen um hier ihre Jungen zu gebaeren. Eine Company bietet Whale-Watching Touren mit kleinen Booten an. Mit einer mexikanischen Familie (Mutter und Sohn) machten wir uns also auf um die Wale zu beobachten. Und tatsaechlich sahen wir welche. Unglaublich!!! Diese Tiere sind so was von eindruecklich! Unser Skipper, Moby Dick gab sich alle Muehe, das Boot so zu lenken, dass wir auch gute Sicht auf die Wale hatten. Diese Tiere werden bis zu 15 Meter lang und 30 Tonnen schwer.
Seine Farbe ist schiefergrau.
Die Grauwale verbringen den Sommer in polaren Gewaessern und ziehen dann im Winter Richtung Sueden. 

Da uns diese Wale so beeidruckt hatten, fuhren wir weiter nach Querrero Negro. Dies ist die Lagune mit den meisten Grauwalen und die bekannteste Whale-Watching- Station. In der Hochsaison befinden sich bis etwa 1800 Grauwale in dieser Lagune. Hochsaison ist Ende Februar. Uns wurde gesagt, dass sich momentan etwa 100 - 200 Tiere in der Lagune befinden. Wir buchten auch hier eine Tour. Am acht ging es los. Wir zogen alles an, was wir hatten, Pullover, Jeans, Unterhemden, Jacke Muetze und Handschuhe. Es war mucho frio. Nach einem kurzen Briefing gings los. Wir waren die einzigen Passagiere auf dem Boot. Auch hier konnten wir wieder einige Tiere von ziemlich nah beobachten. Dies ist ein Erlebnis, welches wir sicher nie vergessen werden!

Nach dem Whale Watching fuhren wir etwa um halb eins los, mit halbem Tank.

Wir fuhren und fuhren und fuhren. Immer war ein Strichli weniger auf der Tankanzeige zu sehen. Ab dem letzten Strichli machten wir uns langsam Gedanken. Schliesslich haetten wir schon bei einem Viertel getankt, wenn nur eine Tankstelle gekommen waere...Als dann die Anzeige zu leuchten begann, wurde es ploetzlich ganz still im Auto. Eine Viertel Stunde spaeter:
Uff, Gott sei Dank, Ein Dorf in 18 Kilometern! Das koennten wir gerade noch schaffen. Mit dem letzten Restchen Most fuhren wir in dieses Kaff. Nur leider war die Tankstelle ausser Betrieb!!! Was nun? Zum Glueck stand da ein eingemummter Mann mit lauter Kanistern neben der Strasse. Er behauptete, die Tankstelle zu sein. Auch stand auf einem Schild Gasolina. Unsere Rettung!!! Er fuellte den Tank mit 10 Gallonen und schon konnte es weiter gehen.  Wir mussten wieder etwa 30 Km zurueck, weil wir uns ohne Benzin nicht auf die Dirt-road getraut hatten. Wir wollten eine neue Sterecke ausprobieren, da wir die Transpeninsula schon auf der Hinfahrt gefahren waren, Die Transpeninsula ist eine schoen geteerte, breite Strasse. Zu Beginn war ja die Strasse noch einigermassen befahrbar, natuerlich nicht geteert, nur staubig. Aber nach einer Weile wurde es ziemlich ungemuetlich in unserem Ford Fiesta. Immer mal wieder schlugen Steine ans Auto, wir konnten teilweise nur noch Schritttempo fahren. Die Strasse war voller Loecher und Steinbrocken. So, und nach Karte sollte das etwa 200 km so bleiben! Ja, ja, Andi ist halt ein Abenteurer und liebt solche Strassen. Diese Strecke soll eine bekannte Ralleystrecke sein. Baja Mill fuehrt jeweils im November hier durch. Bei diesem Rennen fahren sie Baja-Buggies, ein hochbeiniger Gitterrohrrahmen mit einem maechtigen Chevy-V8Motor und 650PS stark. Die Konstruktion erlaubt Federwege bis zu 70 cm!

Ab und zu, etwa 3 Mal, kamen uns Fahrzuege entgegen, dessen Insassen schon etwas komisch guckten und aber nett winkten. Natuerlich immer Gelaendewagen. Komischerweise war nie ein Ford Fiesta dabei und ich vermute, dass auch nie vor uns ein Ford Fiesta diese Strecke gefahren ist. Dank unserer Tankpanne war es auch schon ziemlich spaet und es begann einzudunkeln. Hier ist es um fuenf fast dunkel! Am Strassenrand sahen wir viele Autopskelette. Schliesslich kamen wir endlich in ein kleines Fischerdoerfchen mit einem Hotelzeichen. Wow, wir waren schon etwas erleichtert, denn in der Dunkelheit waere diese Strecke kriminell gewesen. Wir hatten nur einen Raddeckel verloren und eine etwas verbeulte Felge.  In diesem netten Hotel direkt am Meer uebernachteten wir. Es war zwar a....kalt aber richtig herzig und die Owner waren auch sehr freundlich.

Heute Morgen gings dann weiter. Da wir schon um acht im Bett waren, konnten wir sogar den Sonnenaufgang mitverfolgen und waren nach einem staerkenden Fruehstueck wieder auf der Holperstrasse. Nun sind wir in San Felipe angekommen und die Strassen sind wieder tiptop. Wir haben gerade unseren Flug fuer morgen nach M.C. gebucht und fahren nun dann noch weiter bis Tijuana.

 

17.1.07 01:12


Ruhige Kugel

So, wir sind seit gestern wieder aus Cabo san Lucas raus und befinden uns in San Jose del Cabo. Hier ist es ganz ruhig. Wir waren gediegen was essen am Abend. Hier scheint eine Kuenstermetropole zu sein. Ueberall im Staedtchen hat es Kunstgalerien, nicht nur von Einheimischen, sondern auch von Amerikanern. Die Stimmung hier ist locker und wie immer sind alle Leute sehr freundlich. Wir haben unsere Bekannten aus Loreto zufaellig wieder getroffen, die hier 10 Wochen Urlaub machen. Heute nach dem Sonnen am Strand wollen wir zurueck nach Todos Santos. Dort waren wir schon auf dem Hinweg. Anscheinend hat es dort ein Hotel Californa, welches super gute Margaritas serviert. Man soll nicht mehr als zwei davon trinken...

Aber jetzt nichts wie an den Strand. Wir sind noch immer kaesebleich. Das moechten wir ja gerne aendern.

12.1.07 20:13


Endlich Sommer

Endlich ist es bei uns Sommer geworden. Wir befinden uns am untersten Zipfel der Baja California, in Cabo san Lucas. Cabo san Lucaas ist eine richtige Partystadt, mit allem was dazugehoert. Hier hat es fast ausschliesslich Amerikanische und Kanadische Touristen. Die moegen wirklich feiern und vor allem scheinen sie auch was zu vertragen und geniessen das Leben. Auch uns gefaellt es hier. Der Strand ist schoen und die Leute wollen zwar verkaufen, sind jedoch nicht aufdringlich. Die Margaritas sind meist sehr lecker und ueberall ist Happy Hour, was natuerlich nur fuer alkoholische Getraenke gilt. Morgen wollen wir aber weiter, in die nACHBARSTADT. dORT SOLL ES VIEL RUHIGER SIEN.

Jetzt gehn wir aber erst mal was essen.

11.1.07 05:08


Baja California

Am 4.1. ging unsere Reise in Mexico weiter. Am Mittag holten wir unser Auto, einen Ford Fiesta, in Tijuana ab. Dann gings los. Auf Mexiscos Strassen geht es schon etwas hektischer zu als auf den Amerikanischen Strassen. Aber die Distanzen sind enorm, wir haben in den letzten 3.5 Tagen etwa 1800km zurueck gelegt. Leider muessen wir die ganze Strecke auch wieder zureuckfahren, um dort in Tijuana das Auto wieder abzugeben. Die Landschaft auf dem Weg hierhin ist genial. Die Wueste aendert ihr Gesicht immer wieder. Sei es, dass die Kakteen bluehen oder der ganze Boden uebersaet ist mit vieloetten und gelben Blumen. Hier unten, im Sueden der Baja ist es nun ziemlich karg. Dafuer hat es wunderbare Straende. Leider nicht so warm wie erwartet, aber am Tag koennen wir doch im T-Shirt sein.

Die Leute sind freundlich und sehr hilfsbereit. Wir verstaendigen uns mit Hand und Fuss, Woerterbuch und teilweise englisch. Morgen wollen wir an den Strand und sehen, ob es doch warm genug zum Baden oder Sonnen ist.

Gestern haben wir in Loreto am Abend im Pub ein Paar kennen gelernt. Er ist aus Colorado, sie aus Vancouver. Die beiden sind schon das dritte Jahr im Urlaub hier in der Baja. Sie fahren jeweils mit dem Auto ganz nach unten und haben ein Apartement fuer 10 Wochen gemietet, nicht schlecht, was? Die zwei haben uns noch ein paar gute Reisetipps  mit auf den Weg gegeben.

Vermutlich fahren wir  morgen weiter nach Cabo San Lucas. Dies soll eine Partystadt sein. Eigenltich moechten wir dort dann ein Weilchen bleiben, sofern es uns gefaellt.

So, nun gehen wir ein Cerveza und ein Margarita trinken!

8.1.07 04:28


San Diego

Wir sind nun schon einige Tage in San Diego und es gefaellt uns super gut. Heute waren wir im Zoo und haetten vorher fast noch eine Ferienwohnung gekauft. Wir wurden doch fast zwei Stunden zugetextet, verstanden nicht mal die Haelfte, aber was macht man nicht alles, um an Freikarten zu kommen???

Silvester haben wir auch hier verbracht. Wir gingen ganz gediegen essen und danach was trine=ken in eine Disco. Um halb zwei passierte das Unglaubliche: Alle Leute wurden rausgeschmissen, draussen auf der Strasse durfte nicht getrunken werden, also fertig Party! Die Leute haben das einfach so hingenommen, das ist hier ganz normal. Andi und mich hat schier der Schlag getroffen.

Ja, morgen wollen wir eigentlich nach Tijuana. Wir haben noch kein Auto, wie es scheint, bezahlt man etwa 1000Dollar extra fuer one way rentals, das ist schon ein bisschen viel! Wir machen uns aber nun weiter auf die Suche!

3.1.07 02:58


Land der unbegrenzten Moeglichkeiten

OK, nun bin ich also schon seit 10 Tagen in Amerika. Obwohl wir eigentlich dem Winter entfliehen wollten, mussten wir nun schon zwei Mal am Morgen unser Auto ausgraben und ich musste mir Handschuhe und eine Muetze kaufen. Aber fangen wir doch von vorne an.

Am 18.12. fing unsere Reise an. Wie immer packten Andi und ich erst in letzter Minute, das heisst am Montag Vormittag unseren Rucksack. Um halb elf fuhr unser Zug in Weinfelden und um acht war ich noch nicht wach. Wie immer ging aber alles gut und bis jetzt habe ich noch nichts vermisst, was ich nicht auch hier kaufen kann.

Nachdem wir endlich durch all die Kontrollen am Flughafen durchgekommen waren (sogar die Schuhe mussten wir ausziehen, IGITT) konnte es endlich losgehen. Neben Andi sass im Flugzeug ein kleiner mexikanischer Junge. Die beiden hatten es ziemlich lustig, obwohl sie kein Wort miteinander sprechen konnten. Da der Junge auf Andis Bildschirm spielen wollte, rueckte er schoen nah auf, auch waehernd dem Essen, dementsprechend sahen auch Andis Klamotten nach dem Flug aus.

In LA angekommen mieteten mir erst mal ein Auto, einen roten Pontiac V6. Zuerst wollte der Typ Andi nicht fahren lassen ohne Kreditkarte. Irgendwie ging es dann aber doch. Stellt euch vor, ich haette die ganze Zeit fahren muessen, welch Horror! Schon LA war eine Herausforderung fuer sich. Wie dem auch sei, ein erstes Mal unbeliebt machten wir uns also schon beim Autovermietungsbuero, indem wir steif und fest behaupteten, der Tank sein leer. Bis wir merkten, dass hier in Amerika anscheinend der Zeiger auf die andere Seite geht.

An unserem Hotel, Angeleno sind wir dann 2 Mal vorbeigefahren, weil wir nicht glauben konnten, dass wir so einen luxurioesen Tempel gemietet hatten. beim Nachtessen hatten wir eine wahnsinns Sicht ueber LA.

Am zweiten Tag in LA besuchten wir die Universal Studios, wirklich beeindruckend und gingen auf dem Hollywood Boulevard spazieren, nicht so beeindruckend.

Wir suchten uns ein etwas guenstigeres Hotel fuer die zweite Uebernachtung und bestaunten am naechsten Tag dann die Queen Mary und strollten ein bisschen durch Downtown. Das wars von LA.

Noch am selben Tag fuhren wir die Kueste rauf auf dem Highway N 1. Sehr schoen, sehr schoen, stoppten hie und da und wollten gediegen etwas essen. Da wir schon immer mal "Jack ind the Box" ausprobieren wollten, hielten wir da, um zu speisen. Dies ist absolut nicht, ich wiederhole, in keinster Weise empfehlenswert. Uns war danach so schlecht von diesem absolut scheusslichen Food und von all den eher korpulenten Menschen mit verfleckten Tshirts und fettigen Haaren dort drin, dass wir schworen, von nun an einen grossen Bogen um Jack zu machen. An diesem Abend uebernachteten wir in Malibu in einem total ueberteuerten und stinkigen Motel. Den Tag streichen wir nun.

Andi hatte sich in den Kopf gesetzt, in Amerika Ski zu fahren. Also fuhren wir Richtung Big Bear und San Bernardino. Die Passstrasse war zwar kurvig, aber sehr amerikanisch, d.h. breit. Oben angekommen mieteten wir eine Cabine mit Spa und allem Drum und Dran fuer zwei Naechte. Das war vielleicht nett, wirklich nett. Am Abend gingen ganz gediegen was trinken und essen.  Am naechsten Tag war dann Skifahren angesagt. handschuhe hatte ich mir schon am Vortag gekauft, Jacke und Hose konnte gemietet werden, also musste nur noch eine Muetze her. Und glaubt mir, um die war ich nun schon ein paar Mal froh!!! Wie dem auch sei, das Skifahren machte wirklich Spass und wir lernten einige nette Menschen kennen. Niemand konnte jedoch verstehen, was wir hier machten:

mensch: Hi, how r u?

wir: fine, thanks and how r u?

Mensch: where r u from?

Wir: We r from Switzerland.

Mensch: hmhm

Mensch: Why r u coming HERE for skiing?

Wir: well, thats a really good question......

Einer von diesen Menschen war ein Unternehmer urspruenglich aus Stuttgart. Im laufe des weiteren Gespraechs erklaerte er uns, dass er schon 40 Jahre in California lebt, eine eigene Firma hat mit Werkzeugen, die er selber entwickelt hat. Anscheinden laeuft diese Firma recht gut, denn er hat Niederlassungen in ganz Amerika, Mexiko, Deutschland und Asien und weiss der Teufel vo sonst noch, A really BIG FISH. Er gab uns einige Tipps fuer die Weiterfahrt.

Wir hatten genug Schnee gesehen und machten uns auf nach VEGAS? Unglaublich, bis nach Las Vegas standen wir mindestens 2 Stunden im Stau, resp. stockendem Kolonnenverkehr. Anscheinden wollte jeder Weihnachten dort verbringen. Wir hatten schon Angst, kein Zimmer mehr zu finden. Doch im MGM Grand, im groessten Hotel von Las Vegas (ueber 5000 Zimmer) hatte es im 20sten Stock doch noch ein Zimmerchen fuer uns. Vegas ist einfach unglaublich, nicht zu beschreiben, leuchtend, farbig, schillernd, laut, genial, verrueckt.... Unsere erste Nacht bezahlte Andi mit Hilfe einer Slotmachine. Waere ich nicht gewesen, waeren wir vermutlich im Plus, aber schliesslich bin ich vermutlich nur einmal in Las Vegas, also was solls?

Wir bleiben zwei Naechte dort und fuhren dann weiter Richtung Grand Canyon Nationalpark. In Kingman uebernachteten wir und fuhren noch ein gutes Stueck auf der Historic Route 66.

Der Anblick des Grand Canyon erschlug uns schier, wow! Leider war das Wetter nicht so toll, einen schoenen Sonnenuntergang konnten wir wegen der Wolken nicht sehen. Am naechsten Tag wanderten wir von Kaibab Point runter bis zum Skeleton Point. Der Abstieg war ein Klacks, sogar fuer mich, beim Aufstieg hatte ich dann schon eher meine liebe Muehe. Insgesamt waren wir vier Stunden unterwegs. Das reichte dafuer, dass ich heute kaum mehr aufstehen konnte vor lauter Muskelkater in den Beinen und im A. Andi hat sich den Ruecken verknackst und so fuehlen wir beide uns heute so richtig alt. Als wir nach vier Stunden wieder auf der Kante ankamen, fing es doch tatsaechlich an zu schneien. Wir hatten riesiges Glueck, dass wir noch bei angenehmen Temperaturen und ohne Schnee und wenig Wind wandern konnten. Unten hatte es etwa 15Grad, oben dann nur noch 5 und das Quecksilber fiel noch auf unter 0. Wir schauten uns den eindruecklichen Grand Canyon Film im Imax an und fuhren dann weiter nach Williams, wo wir letzte Nacht in uebernachtet hatten. Nun befinden wir uns in Prescott, auf dem Weg zurueck nach California. Wir wollen unterwegs den Joshua Tree NP besuchen und dann sicher Neujahr in San Diego sein.

Lieber Blog, liebe Blogleserin, lieber Blogleser, bestimmt werde ich mich wieder bei dir melden. Sei ganz herzlich umarmt, deine Rahel

28.12.06 21:28


Die Flimmerkisten sind einfach zu schwer!!

Papi kann den Fernseher noch so weit verstecken. Ich habe ihn trotzdem zurückbekommen. Nur ist er mir beim Tragen von der Scheune ins Haus auf die Scheibe gefallen. Dieser Hick in der Scheibe wird wohl der Grund sein ,dass er nur noch 15 Jahre gehalten hat.

6.11.06 21:27


Crepe über alles

Andi hatte Geburtstag, darum wollte ich ihm und seinen Kollegen/innen etwas ganz besonderes kochen. Crepe dachte ich ist genau das richtige. Den Teig bereitete ich schon in Schocherswil vor und wollte ihn dann mit nach Oberhofen nehmen. Da fährt doch so eine Kuh voll in mein geliebtes Nessi (Auto). Ich glaube es gibt kein Fleck in diesem Auto der nicht voll Teig ist.
6.11.06 21:10


London

Meine Eltern schenkten mir zu meinem Abschluss vom Semi ein Wochenende in Londen. Meine Schwester nahm mich mit. Natürlich zog ich meine neue gestreifte enge (unten weit) Hose und meine Plateauschuhe an.Marianne rümpfte zwar die Nase als sie mich in meinem Aufzug sah. Besonders als wir im Flieger ein Upgrading in die Business Klasse kriegten.(kurze Zeit später bekamen sie die Weisung, sich der Klasse entsprechend anzuziehen).

Diese Stadt ist einfach super. Besonders dieser Camben Markt hat es mir angetan. Dort hat es total abgefahrene Klamotten. Ein brauner Schlapphut ist mir sofort ins Auge gestochen, den ich mir dann auch erstand. Dieser Hut wurde dann auch zu meinem Lieblingsstück. Bis dann im Regen so eine braune Sauce über mein Gesicht lief....

6.11.06 20:58


Endlich ist es soweit...

Juhui, endlich bin ich 30!

Nachdem mich alle meine lieben Kolleginnen und Kollegen schon wochenlang vorher an meinen runden Geburtstag erinnert haben, freue ich mich, endlich dem Club der reifen Frauen anzugehören.

Damit ich auch ganz sicher viel von meinem grossen Tag habe, sind meine Kolleginnen schon heute morgen früh um sechs Uhr vor meiner Haustüre gestanden. (Singend, was sie wohl besser bleiben gelassen hätten.) Wie habe ich mich da gefreut... Ein bisschen enttäuscht war ich schon, dass ich nicht noch mit dem Velo irgendwohin fahren durfte.

Aber zum Glück habe ich dann den ganzen Tag überall Briefumschläge gefunden, die mich schliesslich auf diese Seite geführt haben. Ich bin ja ein schlaues Kind und habe sofort heruasgefunden, worum es geht. Nun bin ich aber gespannt, was ich da alles zu lesen habe...

Happy Birthday, Rahel!

 

6.11.06 07:31


5.11.06 20:12


No coffee today

Kann heute nicht Kaffee trinken gehen. Muss eine Arbeit schreiben.
28.10.06 12:23


1. April: Ha, ha, ha...

Liebes Tagebuch

Heute hab ich es mal wieder geschafft, zwei meiner Kolleginnen so richtig an der Nase herumzuführen. Und Andi hat sich als oscarverdächtiger Schauspieler entpuppt.

Also, das ging so: Wir waren zum Nachtessen verabredet. Wie meistens parkierten wir unser Auto am Zoll und nahmen den Weg zum Restaurant zu Fuss in Angriff. Nach kurzer Zeit lüftete ich mein Geheimnis: "Ich bin schwanger!" Die zwei glaubten mir anfänglich nicht so recht und lachten ein wenig: "Du nimmst doch die Pille!" Da sprang Andi ein: "Ihr kennt doch Rahel! Da geht ab und zu mal was vergessen..." Anscheinend war er wirklich überzeugend. Denn sofort kam der Einwand: "Aber am letzten Samstag hast du doch mehr als nur ein Gläschen Wein getrunken!" Nun konnte ich, spontan wie ich bin, mit einer Blitzidee glänzen: "Wenns no so chli isch, macht da nüt!" Die zwei starten mich entsetzt an. Doch sie glaubten mir noch immer. Ein dritter Begleiter musste doch einige Male mit ziemlich deutlichen Tipps nachhelfen, bis die zwei "Tröten" merkten, dass heute ja der 1. April war!

Ha, ich schaff es doch jedes Jahr wieder, jemandem aus meiner Umgebung einen Bären aufzubinden.

 

7.10.06 14:08


Aus eins mach zwei

Liebes Tagebuch

Nachdem meine beiden Kolleginnen mich ganz allein in der BolgenPlaza zurückgelassen hatten, machte ich mich schliesslich alleine (gut, ganz alleine war ich zwar nicht, ein paar Lumumbas hatte ich schon bei mir) auf den Heimweg durch die verschneiten Gassen Davos. Die Strassen waren ziemlich rutschig (oder lags doch an den Lumumbas?), und als ich dann das dritte Mal auf die Nase fiel, bemerkte ich, dass ich meine Handschuhe vergessen hatte. In der BolgenPlaza natürlich. Worauf ich meinen Andilo anrief, der mir aber auch nicht weiterhelfen konnte und ich mich schliesslich zurück auf dem Weg in die BolgenPlaza machte.
Da angekommen, bahnte ich mir den Weg durch die Menge. Und wie es so ist, ein weiter Weg gibt Durst und so habe ich das eine oder andere Bier noch leer getrunken, das sich mir in den Weg stellte. Nun denn, ich fand dann meine Handschuhe, machte mich auf den Rückweg durch die Menge und trank wieder das eine oder andere Bier leer.
Dann machte ich mich wieder auf den Heimweg durch die verschneiten Gassen Davos', die Strassen waren immer noch rutschig und was bemerkte ich da? Ich hatte plötzlich zwei Paar Handschuhe. Aus eins mach zwei!
Ich habe dann, während ich das Porzellan der Kloschüssel genau in Augenschein nahm, intensiv zu meinem Verhältnis zum Eigentum anderer nachgedacht.
19.9.06 16:03


Aber nicht mit mir 2

Heute führen wir mit der Fähre zurück von Trelleborg (Schweden) nach Rotterdam. Die letzen Kronen verjubelten wir auf der Fähre. Ein Toller Duty-Free-Shop hatte es mir angetan. Ich kaufte „Chrut und Rüäbli“. An der Kasse reichte das Geld grade noch knapp.

Dann, als ich die erste Packung Gummibären ass, fing ich an nachzurechnen. Dass konnte doch nicht stimmen. Das war zu teuer. Mein Begleiter meinte nur „Wa wotsch ohni Quittig..bla bla“ Ich ging zurück zum Shop und motzte. Der Arme Verkäufer durchsuchte den ganzen Abfalleimer mit hunderten von Quittungen. Ohne Erfolg. Die Schlange an der Kasse wurde immer länger. War mir egal, ich hatte Zeit. Dann scannte er alle meine Einkäufe nochmals ein, und siehe da, meine Elchsocken hatten tatsächlich einen falschen Strichcode und waren somit Fr. 30.- zu teuer.

Um mich zu bescheissen müsst ihr früher aufstehen!

18.9.06 13:45


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